Die Robert Koch-Stiftung e.V. im Wechsel der politischen Epochen
     

Die Robert Koch-Stiftung e.V. im Wechsel der politischen Epochen

Ein historischer Überblick von der Gründungsinitiative 1907 bis in die 1960er Jahre

Paperback, 200 Seiten, 17 x 24 cm, 53 s/w-Abbildungen
ISBN 978-3-95410-301-0
1. Auflage

Print 24,– € / E-Book 18,99 €

Alljährlich verleiht die Robert-Koch-Stiftung e.V. für außerordentliche wissenschaftliche Entdeckungen, insbesondere in der Grundlagenforschung der Infektiologie und Immunologie, den Robert-Koch-Preis. Diese international renommierte Auszeichnung verschafft den Preisträgern Anerkennung in Wissenschaft und Gesellschaft und ist mit einem erheblichen Preisgeld verbunden. Die Geschichte des Robert-Koch-Preises und der Robert-Koch-Stiftung, die 1908 als Zeichen der Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungen Robert Kochs und zur Förderung der Tuberkulosebekämpfung errichtet wurde, ist trotz ihrer Bedeutung bislang weitgehend unbekannt. Die vorliegende Untersuchung der institutionellen Entwicklung und Förderpolitik der Stiftung vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre schließt diese Lücke. Sie fragt nach den prägenden Personen und Institutionen, bewertet die Auszeichnungs- und Förderpolitik und ordnet zugleich die Stiftungsgeschichte in den jeweiligen zeithistorischen Kontext ein.

Annette Hinz-Wessels

Annette Hinz-Wessels

Annette Hinz-Wessels studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Staatsrecht in Heidelberg und Bonn, Abschluss 1989, MA. Arbeitete u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtarchiv Bonn. 1995 promovierte sie zum Dr. phil. und leitete anschließend das Stadtarchiv Pulheim. Von 1998 bis 2000 war sie im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Bonn) als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Pilotprojekt LeMO beschäftigt.
2002 bis 2005 arbeitete sie im Forschungsprojekt "Wohlfahrtspflege und Fürsorge in der Provinz Brandenburg" an der Universität Potsdam, parallel war sie von 2002 bis 2006 in dem an der Universität Heidelberg angesiedelten DFG-Projekt "Wissenschaftliche Erschließung und Auswertung des Krankenbestandes der nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Aktion T4" tätig. Seit Mai 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Geschichte des Robert Koch-Instituts im Nationalsozialismus".

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