Reinhard Höhn
Ein Leben zwischen Kontinuität und Neubeginn
Herausgegeben von Frank-Lothar Kroll
Biographische Studien zum 20. Jahrhundert [6]
Gebunden, 338 Seiten, 17,5 x 24,5 cm, 9 s/w-Abbildungen
ISBN 978-3-95410-237-2
1. Auflage
Reinhard Höhn (1904−2000) war zeitweise einer der prominentesten Managementdenker der jungen Bundesrepublik und unter ihnen wohl der umstrittenste. In den 1960er Jahren prägte seine als »Harzburger Modell« bekannt gewordene Führungslehre die westdeutsche Unternehmenslandschaft. Für seinen kooperativen Ansatz erhielt Höhn viel Lob, während Kritiker in seiner Arbeit die Gemeinschaftsideologie der Nationalsozialisten fortgeführt sahen. Alexander O. Müller untersucht dieses Spannungsfeld, indem er Höhns Leben, seine wichtigsten politischen Stationen und – mit Blick auf die Grundlagen des »Harzburger Modells« – auch seine inhaltliche Entwicklung rekonstruiert.
Alexander O. Müller
Alexander O. Müller, Dr. phil., geboren 1982, studierte Politikwissenschaft und Neuere und Neueste Geschichte an der Technischen Universität Chemnitz. Er ist wissenschaftlicher Volontär am Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Zeitgeschichte.
Frank-Lothar Kroll
Frank-Lothar Kroll, Prof. Dr. phil., geboren 1959, lehrt Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Technischen Universität Chemnitz. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beraterkreis der Bundesstiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung« und war langjähriges Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten, u. a. des Instituts für Zeitgeschichte München, des Deutschen Historischen Instituts Warschau und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944.
Pressestimmen
H-Soz-Kult
